<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Kritische Bibliothek</title>
	<atom:link href="http://www.kribiblio.de/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.kribiblio.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 24 Apr 2013 10:03:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Aktuelles aus dem Bereich &#8220;Mehr Demokratie wagen&#8221;</title>
		<link>http://www.kribiblio.de/?p=700</link>
		<comments>http://www.kribiblio.de/?p=700#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 10:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliothek und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenbegriff]]></category>
		<category><![CDATA[rassistische Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kribiblio.de/?p=700</guid>
		<description><![CDATA[Liebe LeserInnen, die angekündigte Postersession zur kritischen Auseinandersetzung mit den wissenschaftlichen Bibliotheken vor allem in den Bereichen &#8220;Umgang mit Verlagen&#8221; und &#8220;Impact Faktor&#8221; bei der Max-Planck-BibliotheksTagung kann leider nicht stattfinden. Wie euch sicherlich schon aufgefallen ist, gibt es bisher auch noch keinen Beitrag zu der Veranstaltung &#8220;Mehr Demokratie wagen -Teil II&#8221; auf dem Bibliothekskongress in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe LeserInnen,</p>
<p>die angekündigte Postersession zur kritischen Auseinandersetzung mit den wissenschaftlichen Bibliotheken vor allem in den Bereichen &#8220;Umgang mit Verlagen&#8221; und &#8220;Impact Faktor&#8221; bei der Max-Planck-BibliotheksTagung kann leider nicht stattfinden.</p>
<p>Wie euch sicherlich schon aufgefallen ist, gibt es bisher auch noch keinen Beitrag zu der Veranstaltung &#8220;Mehr Demokratie wagen -Teil II&#8221; auf dem Bibliothekskongress in Leipzig 2013. Da der Referent und ich zurzeit einfach arbeitsmäßig extrem eingespannt sind, sind wir noch nicht zu einem auswertenden Beitrag und einer Zusammenfassung gekommen. Wer trotzdem mal nachlesen will worum es ging, kann das hier im Etherpad tun:</p>
<p><a title="Etherpad &quot;Mehr Demokratie wagen - Teil II&quot;" href="http://okfnpad.org/ep/pad/view/ro.UPJs7aFWxpy/latest" target="_blank">http://okfnpad.org/ep/pad/view/ro.UPJs7aFWxpy/latest</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kribiblio.de/?feed=rss2&#038;p=700</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Amazon und die Kataloganreicherung in deutschen Bibliotheken</title>
		<link>http://www.kribiblio.de/?p=681</link>
		<comments>http://www.kribiblio.de/?p=681#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 13:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frauke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Anreicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Cover]]></category>
		<category><![CDATA[Katalog]]></category>
		<category><![CDATA[OPAC]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kribiblio.de/?p=681</guid>
		<description><![CDATA[In der bibliothekarischen Mailingliste INETBIB wurde Mitte Februar diesen Jahres erneut die Kataloganreicherung mit Buchcovern, diesmal vor dem Hintergrund negativer Medienberichterstattung über Amazon. Ergänzend hier ein Hinweis: Seit August 2012 verlinkt auch in seiner Voreinstellung der millionenfach genutzte Karlsruher Virtuelle Katalog (KVK) direkt von den angezeigten Buchcovern auf Amazon. Es ist nicht bekannt, ob die KIT-Bibliothek ähnlich der UB Heidelberg monatliche [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der bibliothekarischen Mailingliste INETBIB wurde Mitte Februar diesen Jahres erneut die<br />
Kataloganreicherung mit Buchcovern, diesmal vor dem Hintergrund negativer Medienberichterstattung über Amazon. Ergänzend hier ein Hinweis:<br />
Seit August 2012 verlinkt auch in seiner Voreinstellung der millionenfach genutzte Karlsruher Virtuelle Katalog (KVK) direkt von den angezeigten Buchcovern auf Amazon. Es ist nicht bekannt, ob die KIT-Bibliothek ähnlich der UB Heidelberg monatliche Provisionen vom Internetversandhändler erhält. Öffentlich jedoch wurde am vergangenen Wochenende, Amazon lehne einen  Tarifvertrag für seine deutschen Logistikzentren ab und sorge mit Leiharbeitern den von ver.di angekündigten Streiks vor. Daneben gibt es lt. &#8220;Der Spiegel&#8221; (Nr.11, 11.3.13, S.129) eine Software, mit der Amazon die konkrete Nutzung seiner E-Books ausspähe. Ist die &#8211; zumal alleinige - Bewerbung eines solchen Arbeitgebers und Medienanbieters für  Bibliotheken mit dem IFLA-Ethikkodex vereinbar? Laufen Bibliotheken bei solchen Kooperationen nicht Gefahr, dass in einigen Jahren ihre Berechtigung und Steuerfinanzierung infragegestellt werden wird, wo doch Google, Amazon und Co. schneller, einfacher und billiger seien (angeblich!)? Wer mit Großkonzernen zusammenarbeitet, benötigt fürs eigene Überleben öffentlichkeitswirksame Alleinstellungsmerkmale und eine gesicherte Finanzierung. Selbst die gesetzlich und politisch abgesicherten ARD und ZDF sehen sich aktuell wegen des neuen sog. Rundfunkbeitrags heftiger Kritik und Rechtsklagen ausgesetzt bis hin zur Forderung nach ersatzloser Abschaffung zugunsten der Privaten, haben sie doch auf Kosten des Gebührenzahlers diesen jahrelang nachgeeifert. Leider fehlt bislang für die Kataloganreicherung eine umfassende und auch IT-taugliche bibliothekseigene Lösung: SWBPlus ist neutral, jedoch noch nicht vollständig genug wie auch die OpenLibrary, auf deren Cover manche Gesamtkataloge verweisen, oder die neuen verlinks von buchhandel.de, das jedoch nicht den gesamten örtlichen Buchhandel listet. Was also tun? Bevor Bibliotheken als öffentlich-rechtliche Institutionen möglicherweise an Ansehen bei kritischen Nutzern oder Geldgebern verlieren und mit dazu beitragen, den örtlichen Buchhandel auch als Ort vielfältiger kultureller Begegnung zu verdrängen, wäre wohl  doch ein Verzicht auf einseitige &#8220;Kaufempfehlungen&#8221; das geringere Risiko und Übel &#8211; auch im eigenen Interesse.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><em id="__mceDel">Zum Schluss der Hinweis auf einen empfehlenswerten Pressebeitrag zu diesem Thema: </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em id="__mceDel"> <a href="http://www.jungewelt.de/2013/04-06/005.php?sstr=amazon">http://www.jungewelt.de/2013/04-06/005.php?sstr=amazon</a><br />
Brigitte Jahn / Tübingen</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kribiblio.de/?feed=rss2&#038;p=681</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ZLB in die Mitte der Stadt! Die Diskussion geht weiter</title>
		<link>http://www.kribiblio.de/?p=209</link>
		<comments>http://www.kribiblio.de/?p=209#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 00:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frauke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliothek und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Standort]]></category>
		<category><![CDATA[ZLB]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://83.169.46.242/pages/akribie.org/htdocs/?p=209</guid>
		<description><![CDATA[Diskussionsveranstaltung im Rathaus Schöneberg von Berlin, am 7.3.2013, 19 Uhr, J.F.Kennedy-Saal: Auseinandersetzung um die Zukunft des Tempelhofer Feldes. TeilnehmerInnen an der Podiumsdiskussion: Hermann Barges, Landschaftsarchitekt,  Bürgerinitiative100% Tempelhofer Feld; Beate Winzer, Initiative Gedenkort Tempelhofer Feld; Frauke Mahrt-Thomsen, AK Kritische Bibliothek, u.a. Verwaltungsgericht Berlin weist Klage über das Volksbegehren für das Weltkulturerbe Flughafen Tempelhof und mehr Transparenz [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Diskussionsveranstaltung im Rathaus Schöneberg von Berlin,</p>
<p>am 7.3.2013, 19 Uhr, J.F.Kennedy-Saal:<br />
<strong>Auseinandersetzung um die Zukunft des Tempelhofer Feldes.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">TeilnehmerInnen an der Podiumsdiskussion: Hermann Barges, Landschaftsarchitekt,  Bürgerinitiative100% Tempelhofer Feld; Beate Winzer, Initiative Gedenkort Tempelhofer Feld; Frauke Mahrt-Thomsen, AK Kritische Bibliothek, u.a.</p>
<p><strong>Verwaltungsgericht Berlin weist Klage über das Volksbegehren für das Weltkulturerbe Flughafen Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik ab</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Verwaltungsgericht Berlin hat am 13.06.2012 die Klage der Vertrauensleute zum Volksbegehren Flughafen Tempelhof aus dem Jahr 2008 abgewiesen. Die Initiatoren des Volksbegehrens hatten rund 25.000 Unterschriften gesammelt und am 09.06.2009 den Antrag auf Durchführung des Volksbegehrens gestellt. Der damalige Senat von Berlin hatte Teile des Volksbegehrens für unzulässig erklärt. Dagegen waren die Initiatoren vor das Berliner Verfassungsgericht gezogen, das die Klage jedoch aus formalen Gründen abgewiesen hat. Mit der neuen Klage wollten sie den Berliner Senat zwingen, sich aufgrund der inzwischen geänderten Rechtslage erneut mit dem Volksbegehren zu beschäftigen und dieses in vollem Umfang zuzulassen. Hierzu gibt es nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Berlin allerdings keine Rechtsgrundlage.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Vertrauensleute bleibt es eine höchst unbefriedigende Situation, dass das damalige Vorgehen des Senats zwar offensichtlich verfassungswidrig war, daraus aber keine Notwendigkeit zur Korrektur resultiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz der Klageabweisung in diesem Verfahren sieht sich das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de weiterhin als Interessenvertreter von 25.000 Berlinerinnen und Berlinern, die ein Volksbegehren erreichen wollten und von 62.053 Tempelhof-Schöneberger Bürgern, die sich am 07.06.2009 mit 65,2 % Mehrheit in einem erfolgreichen Bürgerbegehren für den Erhalt des Zentralflughafen Berlin-Tempelhof und als UNESCO-Weltkulturerbe ausgesprochen haben:</p>
<p><a href="http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/buerger/wahl/buergerentscheid.html">http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/buerger/wahl/buergerentscheid.html</a></p>
<p><a href="http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/buerger/wahl/ergebnis_be_tempelhof.html">http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/organisationseinheit/buerger/wahl/ergebnis_be_tempelhof.html</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das erfolgreiche Bürgerbegehren vom 07.06.2009 hat die Wirkung eines BVV-Beschlusses.</strong><br />
<strong>Wir fordern den Berliner Senat und den Bezirk Tempelhof-Schöneberg daher erneut auf, alle Bebauungspläne für das Tempelhofer Flugfeld unverzüglich einzustellen und für die Landeszentralbibliothek einen zentralen Alternativstandort zu suchen.</strong></p>
<p>Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de dankt allen Unterstützern.<br />
Weitere Informationen unter <a href="http://www.be-4-tempelhof.de">www.be-4-tempelhof.de</a><br />
Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag des Aktionsbün,dnisses be-4-tempelhof.de<br />
Michael Freitag<br />
_________________________________________________________________<br />
Kommentar von Frauke Mahrt-Thomsen:<br />
Die Initiative macht auf einen ganz wichtigen Tatbestand aufmerksam:</p>
<p style="text-align: justify;">Das erfolgreiche Bürgerbegehren vom 7.6.2009 hat die Wirkung eines BVV-Beschlussen!<br />
Die Bürger aus dem Umfeld des Flughafens stellen sich entschieden gegen jede Bebauung des Tempelhofer Feldes und fordern den Senat auf, einen anderen, zentraleren Standort für die ZLB zu suchen! Ich finde, das sind gewichtige Argumente, die sich auch die an einer besseren Planung für die ZLB interessierten Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus zunutze machen sollten.<br />
______________________________________________________________________</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Landesbibliothek kann gerne dort gebaut werden wo sie hingehört, nämlich im Stadtzentrum, aber nicht auf diesem historischen Ort&#8221;, d.h. auf dem Tempelhofer Feld, so Volker Perplies vom <em>Volksbegehren für das Weltkulturerbe Flughafen Tempelhof</em>, nachzulesen  in der Pressemitteilung des Aktionsbündnisses <a href="http://www.be-4-tempelhof.de">www.be-4-tempelhof.de</a>  vom 04.06.2012. Dem können wir nur zustimmen: die Zentral- und Landesbibliothek<br />
gehört in die Mitte der Stadt, am besten vor das Rote Rathaus!<br />
Das Verwaltungsgericht Berlin verhandelt über das <em>Volksbegehren für das Weltkulturerbe Flughafen Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik</em> am 13.6.2012 um 9:15 Uhr in der Kirchstrasse (Moabit).<br />
____________________________________________________<br />
Die Bürgerinitiative Tempelhof 42 lädt zu einem Informationsseminar über Vergangenheit und Zukunft des Flughafen Tempelhofs, am 6.5.2012, 15-19 Uhr, in die (Verwaltungs-) Bibliothek des Rathauses Schöneberg, 1.Stock, ein, in dessen Rahmen Frauke Mahrt-Thomsen ein  Kurzreferat über die ZLB-Planungen aus Sicht der <em>Kritischen Bibliothek</em> halten wird. Wie berichtet, will der Senat die neue ZLB  auf die südwestliche Ecke des Tempelhofer Feldes setzen, inmitten eines von ihm geplanten und erst zu entwickelnden Gewerbegebiets. Inzwischen hat die Partei Bündnis 90/Die Grünen den Senat aufgefordert, die bisherige Kostenschätzung seriöser zu begründen und die Standortfrage erneut zu überprüfen.<br />
Die Interessen der Bürgerinitiative Tempelhof 42 sind primär auf den Erhalt des Flughafens Tempelhof als historisches Erbe und Freiraum für die Bevölkerung gerichtet, aber es ergeben sich Überschneidungen mit dem Anliegen der <em>Kritischen Bibliothek, </em>die Standortfrage für die ZLB mit den BürgerInnen zu diskutieren!</p>
<p>Das Seminar findet im Rahmen des XXVII Black International Cinema Berlin statt,<br />
s.<a href="http://www.black-international-cinema.com/BIC12/bic_12_ge.htm">http://www.black-international-cinema.com/BIC12/bic_12_ge.htm</a></p>
<p style="text-align: justify;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p style="text-align: justify;">Unter großer Publikumsbeteiligung fand am 28.2.12 die Veranstaltung zum geplanten Neubau der ZLB im ehemaligen Restaurant des Flughafens Tempelhof statt. Ca. 250 BürgerInnen wurde zunächst das Konzept des Senats erläutert, der die ZLB als &#8216;Anker&#8217; in ein geplantes Gewerbegebiet am südöstlichen Rand des Flughafengeländes setzen will, damit dieses zusammen mit Schulen und möglicherweise Privat-Universitäten zum &#8216;Bildungsquartier&#8217; wird. Volker Heller von der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten und Vorsitzender des ZLB-Stiftungsrats pries den &#8216;zentralen und attraktiven Standort&#8217;, weil sich dort eine U- und S-Bahnlinie kreuzen und eine Autobahn nah vorbei führt, und versprach, dass die neue Bibliothek 63 000 m² umfassen und  täglich 16 Stunden an 360 Tagen im Jahr geöffnet sein soll. Alle anderen Standorte wären durchgeprüft worden und kämen nicht in Frage.<br />
Die Stadt Aarhus in Dänemark wurde als Paradebeispiel vorgeführt, wie wunderbar sich eine Bibliothek dazu eignet, ein randständiges Quartier zum &#8216;center of the city&#8217; zu machen. 2014 wird dort nach 20jähriger Planungsphase die neue Zentralbibliothek im Hafengelände eröffnet.<br />
In der nachfolgenden Diskussion gab es viel Kritik an der ZLB-Standort-Entscheidung, an dem Zubauen des Tempelhofer Feldes überhaupt, an der Lärmbelästigung durch die Autobahn, an der mangelnden Prüfung von Alternativen (Was ist mit dem Marx-Engels-Forum?), an der unzureichenden Offenlegung der Kostenkalkulation, an der Institutionalisierung der Bestands- Zersplitterung durch die geplanten Teilbestände im Humboldt-Forum, an der verspäteten Bürgerbeteiligung und der falschen Herangehensweise an die ZLB-Planung: die Bibliothek dürfe nicht als Mittel zum Zweck &#8216;Belebung eines Gewerbegebiets&#8217; benutzt, sondern sie muss dorthin gesetzt werden, wo sie für alle am besten wahrzunehmen und zu erreichen ist: in der Mitte der Stadt.<br />
Außerdem besteht bei verschiedenen Rednern die Befürchtung, dass die Bezirksbibliotheken, die schon jetzt unter massiven Finanznöten leiden, durch den Super-Neubau gänzlich in den Schatten gestellt und verdrängt werden. Direktorin Claudia Lux versichert, sie kämpfe für ein Berliner Bibliotheksgesetz und für die Zusammenarbeit mit den dezentralen Bibliotheken.<br />
Nur acht Tage später erfährt die staunende Berliner Öffentlichkeit: Volker Heller wird neuer &#8216;Management-Direktor&#8217; der ZLB und Claudia Lux geht, wie die TAZ titelte, &#8217;Ab in die Wüste&#8217; . Bereits ab 1.April 2012 wird Claudia Lux im Emirat Katar eine Zentralbibliothek aufbauen, die schon 2014 eröffnet werden soll.<br />
Der von Volker Heller geleitete ZLB-Stiftungsrat  beschließt, die Direktorenstelle der ZLB bis wenigstens zum Herbst 2012  n i c h t  auszuschreiben. Nikolaus Bernau kommentiert in der Berliner Zeitung vom 8.3.2012: &#8220;Das Signal ist fatal: Jeder Bibliothekar, der kompetent genug für diesen Job ist, weiß nun, Bibliotheksdirektoren werden in Berlin bestenfalls als Beirat zum Management-Direktor berufen. Es zählt nicht die Bildungsvision, sondern der strahlende Neubau.In Katar will man diesen Fehler ofenbar vermeiden. Dort wird ganz auf Bildung und Kultur als Zukunftsinvestition geseht&#8230;Warum soll sich eine agile Frau wie Claudia Lux mit deutschen Bürokraten und Politikern herumschlagen, die Breitenbildung und Bibliotheken jahrzehntelang als Ballast betrachten, sie dann im Wahlkampf als Teil der Stadtentwicklung und Integrationspolitik entdecken und nun dafür ständig gelobt werden wollen? Da geht man doch lieber in die Wüste.&#8221;<br />
Frauke Mahrt-Thomsen 19.3.2012<br />
_______________________________________________________________________<br />
Der Berliner Senat und die ZLB laden ein zur Diskussionsveranstaltung am 28.2.2012:<br />
&#8220;Bibliothek und Metropole &#8211; Der Neubau der Zentral- und Landesbibliothek als Motor der Stadtentwicklung&#8221;<br />
Unter diesem Motto diskutieren am 28. Februar um 18:30 Uhr im ehemaligen Flughafenrestaurant.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Prof. Dr. Claudia Lux, Generaldirektorin der Zentral- und Landesbibliothek Berlin</li>
<li>Knud Schulz, Geschäftsführer der Zentralbibliothek Aarhus/Dänemark</li>
<li>Gerhard W. Steindorf, Geschäftsführer der Tempelhof Projekt GmbH</li>
<li>Volker Heller, Senatskanzlei &#8211; Kulturelle Angelegenheiten</li>
<li>Manfred Kühne, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt</li>
<li>Dr. Jonas Fansa, Baureferent der Zentral- und Landesbibliothek Berlin</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Diskutieren Sie mit -<br />
Wir laden Sie ein und möchten mit Ihnen diskutieren.<br />
Stellen Sie Ihre Fragen vorab auf unserer Facebook-Fanpage oder senden Sie uns eine email:<br />
<a href="zursache@tempelhof-projekt.de">zursache@tempelhof-projekt.de</a><br />
Ihre Fragen und Anregungen fließen mit in die Diskussion ein.</p>
<p style="text-align: justify;">vollständiger Text auf <a href="http://www.tempelhoferfreiheit.de/ueber-die-tempelhofer-freiheit/aktuelles/einladung-zur-sache-tempelhofer-freiheit/">http://www.tempelhoferfreiheit.de/ueber-die-tempelhofer-freiheit/aktuelles/einladung-zur-sache-tempelhofer-freiheit/</a><br />
_____________________________________________________________________________</p>
<p style="text-align: justify;">Am 28.11.2011 fand  beim Bund Deutscher Architekten, Landesverband Berlin, das Gespräch über die zukünftige Zentral- und Landesbibliothek statt. Obwohl von Senats- und Bibliotheksseite davon ausgegangen wurde, dass die Entscheidung über den künftigen Standort der ZLB bereits gefallen ist (Tempelhofer Feld), lautete der Tenor vieler Beiträge, sowohl von den geladenen Experten wie aus dem Publikum:<br />
- die Standort-Festlegung durch die Politik erfolgte voreilig,<br />
- eine Vielzahl alternativer Standorte wurden nicht untersucht,<br />
- die Möglichkeiten einer kreativen Umnutzung des Flughafengebäude wurden nicht genauer geprüft,<br />
- die Diskussion geht alle BürgerInnen in dieser Stadt etwas an, sie  muss in die Öffentlichkeit getragen werden,<br />
- die wichtigsten ExpertInnen sind die BenutzerInnen der Bibliothek, sie  müssen aktiv in die Diskussion einbezogen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist deutlich, dass Senat und Bibliothek die Öffentlichkeit bisher nur in engen Grenzen an der Diskussion und vor allen Dingen Entscheidungsfindung beteiligen wollen, von einer Bereitschaft, die Standortfrage wieder offen zu halten und sich erst nach Ende eines öffentlichen Diskussionsprozesses  festzulegen, war nicht die Rede.</p>
<p class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;">Ebenso wie die Occupy-Wall-Street-Bewegung im Zuccotti-Park müssen die Bürgerinnen und Bürger von ihrer ZLB Besitz ergreifen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie müssen gefragt werden, wenn es um die Wahl des Standortes geht.<br />
Die Politik muss lernen, auf die Stimme des Volkes zu hören!</p>
<p style="text-align: justify;">Hier findet Ihr detaillierte Aufzeichnungen von dem Gesprächsverlauf:<br />
<a href="http://www.kribiblio.de/wp-content/uploads/2011/12/BDAGespräch.ZLB_.28.11.2011.doc">ZLB-Gespräch Bund Deutscher Architekten 28.11.2011</a> (DOC)<br />
Frauke Mahrt-Thomsen</p>
<p style="text-align: justify;">In der TAZ vom 23.11.2011, S.15,  gibt es einen ganzseitigen Artikel von Rolf Lautenschläger über die ZLB:</p>
<p class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;"><strong>Die Bibliothek der Zukunft.  </strong>Neue Chefsache. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit macht weiter als Kultursenator und will eine öffentliche Superbibliothek auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelshof bauen. Claudia Lux, Bibliotheksdirektorin, freut sich darauf.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider muss man bei der TAZ jetzt auch schon bezahlen, wenn man alte Artikel im TAZ-Archiv lesen will.</p>
<p class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;">Aber vielleicht gehören einige von Euch bereits zu den Archiv-AbonnentInnen?</p>
<p style="text-align: justify;">Hier nur kurze Auszüge aus dem Artikel, die sich mit der Standortdebatte befassen:</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Der Standortfrage sei man in der Debatte keineswegs aus dem Weg gegangen, betont sie (Claudia Lux). &#8230;.<br />
Klar, dass nur die Konzentration aller Funktionen, in einem großen Haus und mit guter öffentlicher Anbindung eine Lösung bietet &#8211; eben Tempelhof. &#8216;Ein idealer Standort&#8217;, findet sie</p>
<p class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;"><strong>Zankapfel Standort</strong><br />
Es gibt in Berlin nicht wenige, die das anders sehen. Der vorgesehene Bauplatz am südlichen Rand des Flughafengeländes sei der falsche, zumal die Zukunft des 350 Hektar großen Areals noch offen ist. Eine Bibliothek an dieser peripheren Stelle wäre zu abgelegen, eine Zentralbibliothek gehöre in die Stadt, sagen sie.<br />
Im Oktober 2011 eröffnete der Bund Deutscher Architekten Berlin eine Ausstellung, die sich mit &#8217;40 pointierten Statements in den öffentlichen Diskurs um das Bibliotheksprojekt einbringen wollte .Dass unter den 40 Architekten auch solche waren, die visionäre Projekte auch auf dem Exflughafen landen ließen, ist evident. Überwiegend aber platzierten die Planer ihre Architektur-Ideen in das Zentrum der Stadt &#8211; oder schlugen gar die Erweiterung der AGB vor. Es gibt am bestehenden Standort durchaus Raum für mehr, wie die Architektin Christine Edmaier vorführt. Am Hauptbahnhof, auf dem Gelände des Gleisdreiecks und an der Jannowitzbrücke, am Zoologischen Garten, an der östlichen Spree oder nahe dem Schlossplatz fanden die Architekten ebenfalls Flächen für eine Bibliothek. Auf eine Bibliothek am Rande Tempelhofs neben einem Gewerbegebiet mit Autobahnanschluss setzen sie nicht.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Die Diskussion geht weiter, auch in den Berliner Medien:<br />
<a href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1874864/Viel-Zuspruch-fuer-Berliner-Bibliotheken-aber-zu-wenig-Personal.html">http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1874864/Viel-Zuspruch-fuer-Berliner-Bibliotheken-aber-zu-wenig-Personal.html</a><br />
und<br />
<a href="http://www.bz-berlin.de/archiv/gro-szlig-er-zulauf-aber-wenig-geld-fuer-berlins-bibliotheken-article1357424.html">http://www.bz-berlin.de/archiv/gro-szlig-er-zulauf-aber-wenig-geld-fuer-berlins-bibliotheken-article1357424.html</a><br />
Die Bezirksbibliotheken weisen zu Recht darauf hin, dass  sehr hohe Ausgaben für die eine zentrale Bibliothek nicht dazu führen dürfen, dass den sowieso schon gebeutelten Bezirksbibliotheken immer mehr die  Luft abgeschnürt wird,  dass es eine ausgewogene<br />
Bibliotheksentwicklungsplanung für die ganze Stadt geben muss.<br />
Frauke Mahrt-Thomsen 11.1.2012</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kribiblio.de/?feed=rss2&#038;p=209</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mehr Demokratie wagen -Teil II</title>
		<link>http://www.kribiblio.de/?p=558</link>
		<comments>http://www.kribiblio.de/?p=558#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 17:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frauke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kribiblio.de/?p=558</guid>
		<description><![CDATA[Auf dem Bibliothekskongress in Leipzig (11.-15.3.2013) wird es wiederum eine öffentliche Arbeitssitzung der Kritischen Bibliothek geben mit einer Fortsetzung der Diskussion zum Thema Mehr Demokratie wagen &#8211; ein neues Grundverständnis für die bibliothekarische Arbeit, Teil II. Vorstellung einer Masterarbeit im Rahmen eines demokratiepädagogischen Studiengangs. Referenten: Peter Jobmann und Gerhard Zschau. Moderation: Frauke Mahrt-Thomsen. Termin: Dienstag, 12.3.2013, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auf dem Bibliothekskongress in Leipzig (11.-15.3.2013) wird es wiederum eine öffentliche Arbeitssitzung der <em>Kritischen Bibliothek</em> geben mit einer Fortsetzung der Diskussion zum Thema <strong>Mehr Demokratie wagen &#8211; ein neues Grundverständnis für die bibliothekarische Arbeit, Teil II.</strong> <strong>Vorstellung einer Masterarbeit im Rahmen eines demokratiepädagogischen Studiengangs.</strong><br />
Referenten: Peter Jobmann und Gerhard Zschau.<br />
Moderation: Frauke Mahrt-Thomsen.<em><br />
</em>Termin: Dienstag, 12.3.2013, 13.30-15.30 Uhr, Messezentrum Leipzig, Vortragsraum 9.<br />
Abstract: <a href="http://www.professionalabstracts.com/bid2013/planner/index.php?go=abstract&amp;action=abstract_iplanner&amp;print=0&amp;absno=205&amp;BID2013=flh0ap5sl459mr2ufv6b7d9rm53abrvr">http://www.professionalabstracts.com/bid2013/planner/index.php?go=abstract&amp;action=abstract_iplanner&amp;print=0&amp;absno=205&amp;BID2013=flh0ap5sl459mr2ufv6b7d9rm53abrvr</a><br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<em><br />
</em><strong><span style="color: #000000;"><br />
</span></strong>Die öffentliche Arbeitssitzung des  AK <em>Kritische Bibliothek </em>auf dem Bibliothekstag in Hamburg (am 24.5.2012, 13.30-15.30 Uhr, in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky) kann als voller Erfolg des bezeichnet werden. Sie hatte das Thema:<br />
<strong>Mehr Demokratie wagen &#8211; ein neues Grundverständnis für die bibliothekarische Arbeit.<br />
</strong>Zwei Kollegen hielten die Einstiegsreferate:<br />
Gerhard Zschau: Rechtsextremismus &#8212; Gefahren und Handlungsauftrag für öffentliche Bibliotheken,<br />
Peter Jobmann: Berufsstand ohne Berufsbild &#8212; Ein Versuch, das bibliothekarische Handeln auf eine neue Grundlage zu stellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr als 25 KollegInnen und InteressentInnen folgten trotz vieler Parallelangebote der Einladung und beteiligten sich im Anschluss an die Referate an der lebhaften Diskussion.<br />
Das Protokoll der Veranstaltung könnt Ihr / können Sie hier nachlesen:<br />
<a href="http://www.kribiblio.de/wp-content/uploads/2012/05/Bibltag2012.MehrDemokratie.Protokoll1.doc">Bibltag2012.MehrDemokratie.Protokoll</a><br />
Über Ergänzungen, Kommentare, Beiträge zu dem Thema würden wir uns freuen!</p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen haben wir beschlossen, auf dem Bibliothekskongress in Leipzig die Diskussion zu der gesellschaftlichen Verantwortung des Bibliothekars / der Bibliothekarin fortzusetzen und wieder eine öffentliche Arbeitssitzung des AK <em>Kritische Bibliothek</em> angemeldet<br />
mit dem Titel <em>Mehr Demokratie wagen, Teil II</em>.  Als Einstieg werden Peter Jobmann und Gerhard Zschau die  Masterarbeiten aus ihrem demokratiepädagogischen Studiengang präsentieren und dann hoffen wir auf eine Vertiefung der in diesem Jahr begonnenen grundlegenden - eine neue Grundlage der beruflichen Arbeit schaffenden &#8211; Diskussion.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein <strong>Vorbereitungstreffen für die öffentliche Arbeitssitzung</strong> und zur Diskussion der weiteren Arbeit wird am<em> </em><em> </em>Samstag, d. 3.11.2012, 15 Uhr, in Berlin stattfinden. InteressentInnen werden gebeten, sich bei Frauke Mahrt-Thomsen (s.Kontakt) zu melden,<br />
der Ort wird dann bekannt gegeben.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kribiblio.de/?feed=rss2&#038;p=558</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bona-Peiser-Biografie: Lesung in Leipzig</title>
		<link>http://www.kribiblio.de/?p=631</link>
		<comments>http://www.kribiblio.de/?p=631#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Nov 2012 14:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frauke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kribiblio.de/?p=631</guid>
		<description><![CDATA[am Donnerstag, d. 14.3.2013, 18 Uhr, in der Frauenbibliothek MONAliesA, Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig, (Tram 10, Wiedebachplatz, s.a. http://monaliesa.wordpress.com/) Die Biografie über &#8216;Bona Peiser &#8211; Die erste deutsche Bibliothekarin&#8217;  wird nach den Auftaktveranstaltungen in Berlin - am 27.11.12, 20 Uhr, in der Tucholsky Buchhandlung, Tucholskystraße 47, Berlin-Mitte, Moderation: Günter Baron, ehemals Staatsbibliothek zu Berlin, - am 30.11.12, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<strong>am Donnerstag, d. 14.3.2013, 18 Uhr, in der Frauenbibliothek MONAliesA</strong>,<br />
<strong>Bernhard-Göring-Straße 152</strong>, <strong>04277 Leipzig</strong>,<br />
(Tram 10, Wiedebachplatz, s.a. <a href="http://monaliesa.wordpress.com/">http://monaliesa.wordpress.com/</a>)<br />
Die Biografie über &#8216;<em>Bona Peiser &#8211; Die erste deutsche Bibliothekarin&#8217; <br />
</em>wird nach den Auftaktveranstaltungen in Berlin<br />
- am 27.11.12, 20 Uhr, in der Tucholsky Buchhandlung, Tucholskystraße 47, Berlin-Mitte, Moderation: Günter Baron, ehemals Staatsbibliothek zu Berlin,<br />
- am 30.11.12, 19.30 Uhr, in der Biografischen Bibliothek / Galerie Olga Benario,  Richardstraße 104, Berlin-Neukölln, Moderation: Sabine Krusen,<br />
- am 17.1.2013, 19 Uhr, in der Insel-Galerie, Torstraße 207, Berlin-Mitte,<br />
auch während des Bibliothekskongresses bzw. der Buchmesse in Leipzig vorgestellt.</p>
<p>Nach fast zwanzigjährigen Recherchen endlich die umfassende Darstellung über Leben und Werk der Pionierin der Frauenarbeit in deutschen Bibliotheken, die sich lebenslang für die Qualitätssicherung des bibliothekarischen Berufs eingesetzt hat und für die Interessenvertretung und Gleichberechtigung von Frauen im Beruf.</p>
<p>Bibliografische Angaben:<br />
Mahrt-Thomsen, Frauke: Bona Peiser &#8211; Die erste deutsche Bibliothekarin. Wegbereiterin der Bücher- und Lesehallen-Bewegung und der Frauenarbeit in Bibliotheken. Mit 22 s/w Abb.<br />
Berlin: BibSpider 2013. 273 S. 32 €<br />
ISBN: 978-3-936960-56-3</p>
<p>Eine ausführliche Besprechung von Peter Vodosek (Preprint aus der Zeitschrift <em>Bibliothek, Forschung und Praxis) </em>ist unter folgendem Link zu finden: <span style="font-family: Arial; font-size: small;"><a href="mhtml:{3612DDA2-DDEE-4775-A856-46B0A4216E88}mid://00000313/!x-usc:http://www.b2i.de/fileadmin/dokumente/BFP_Preprints_2013/Preprint-Artikel-2013-RE-2864-Vodosek_Mahrt.pdf">http://www.b2i.de/fileadmin/dokumente/BFP_Preprints_2013/Preprint-Artikel-2013-RE-2864-Vodosek_Mahrt.pdf</a></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kribiblio.de/?feed=rss2&#038;p=631</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>bibliojobs.de ab 16. Juli 2012 nur noch für BIB-Mitglieder einsehbar</title>
		<link>http://www.kribiblio.de/?p=583</link>
		<comments>http://www.kribiblio.de/?p=583#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jul 2012 13:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliothek und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kribiblio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kribiblio.de/?p=583</guid>
		<description><![CDATA[Wie ich heut von mehreren Stellen erfahren musste, hat der BIB-Vorstand beschlossen, die tabellarische Stellenübersicht Bibliojobs nur noch BIB-Mitgliedern zugänglich zu machen. Dafür ist es notwendig, sich zu registrieren, um sich dann zur Ansicht einloggen zu können. Begründet wird das ganze damit, das der Aufwand für die Erstellung und Pflege der Übersicht Personalkosten verursacht, die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie ich heut von mehreren Stellen erfahren musste, hat der BIB-Vorstand beschlossen, die tabellarische Stellenübersicht Bibliojobs nur noch BIB-Mitgliedern zugänglich zu machen. Dafür ist es notwendig, sich zu registrieren, um sich dann zur Ansicht einloggen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Begründet wird das ganze damit, das der Aufwand für die Erstellung und Pflege der Übersicht Personalkosten verursacht, die ausschließlich von den BIB-Mitgliedern getragen werden und daher diese Dienstleistung auch nur von ihnen in Anspruch genommen werden darf. Der Geschäftsführer vom BIB, Herr Reisser, wies mich darauf hin, dass der BIB-Vereinsausschuss einstimmtig mit <strong>nein</strong> gestimmt hatte, ob eine Dienstleistung finanziert werden soll, von der maßgeblich Nicht-BIB-Mitglieder profitieren. Das hieße also ganz schließen oder den Zugriff restriktiver gestalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich will den BIB-Leuten ja nicht zu nahe treten, aber ich möchte als Mitglied schon selber entscheiden, welche Dienstleistungen von meinem Geld finanziert werden und wem die offen stehen. Und ich möchte an solchen Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Und das nicht nur durch eine kleine Randnotiz in der BuB. Außerdem erscheint es mir unsinnig, maßgebliche Entscheidungen des Vereins auf einem Vermutungssammelsurium zu Begründen.</p>
<p style="text-align: justify;">Herr Reisser merkte weiterhin an, das der Organisationsgrad der Bibliothekare in einem der Beurfsverbände so gering ist, das man auf maximal 1/3 Abdeckung kommt. Ob die &#8220;Einsperrung&#8221; von bibliojobs.de dabei hilfreich ist, neue Mitglieder zu werben, halte ich für fragwürdig. Vielleicht sollte der BIB diesen Anlass nehmen und mit seinen Mitgliedern über die Zukunft des Berufsverbandes (und seiner Organe wie die BuB) in einem gemeinsamen, transparenten Prozess diskutieren</p>
<p style="text-align: justify;">P.S. Dennoch gibt es eine Sache, die ich positiv hervorheben möchte: Herr Reisser hat auf meine Kritik, die ich ihm heute per Mail schon zukommen ließ, sofort und persönlich reagiert. Das ist bemerkenswert!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Weitere Beschäftigung mit dem Thema:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ultrabiblioteka.wordpress.com/2012/07/05/bib-sperrt-bibliojobs-de-ein/">http://ultrabiblioteka.wordpress.com/2012/07/05/bib-sperrt-bibliojobs-de-ein/</a></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kribiblio.de/?feed=rss2&#038;p=583</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Forderung nach einem Bibliotheksgesetz</title>
		<link>http://www.kribiblio.de/?p=550</link>
		<comments>http://www.kribiblio.de/?p=550#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 11:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliothek und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliotheksgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsdialog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kribiblio.de/?p=550</guid>
		<description><![CDATA[Momentan läuft das von der Bundeskanzlerin initiierte Projekt &#8220;Zukunftsdialog&#8221; unter der Überschrift &#8220;Menschlich und erfolgreich. Dialog über Deutschlands Zukunft&#8221;. Dabei können alle Bürger Vorschläge zu 3 Themenbereichen einreichen: 1. Wie wollen wir zusammenleben? 2. Wovon wollen wir leben? 3. Wie wollen wir lernen? Diese Chance hat ein engagierter Bürger genutzt und fordert nun ein Bibliotheksgesetz [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Momentan läuft das von der Bundeskanzlerin initiierte Projekt &#8220;<a title="Zukunftsdialog" href="https://www.dialog-ueber-deutschland.de/" target="_blank">Zukunftsdialog</a>&#8221; unter der Überschrift <strong>&#8220;Menschlich und erfolgreich. Dialog über Deutschlands Zukunft&#8221;</strong>. Dabei können alle Bürger Vorschläge zu 3 Themenbereichen einreichen:<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;">1. Wie wollen wir zusammenleben?<br />
2. Wovon wollen wir leben?<br />
3. Wie wollen wir lernen?</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Chance hat ein engagierter Bürger genutzt und fordert nun ein Bibliotheksgesetz für Deutschland und die Festlegung von Bibliotheken als Pflichtaufgabe.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Die Schließung von Einrichtungen zu Sparmaßnahmen muss durch ein Bibliotheksgesetz untersagt werden, und im Gegenzug sollte die Neuerrichtung von Einrichtungen dauerhaft gefördert und gefordert werden.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Vorschlag kommt ihr<a title="Bibliotheksgesetz" href="https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/30-Wie-Lernen/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=1805" target="_blank"> hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte alle Bibliotheksmitarbeiter, Ehrenämtler, Unterstützer und Förderer aufrufen den Vorschlag zu unterstützen, um das Thema wieder auf das Tableau der Bundespolititk zu bringen!</p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kribiblio.de/?feed=rss2&#038;p=550</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Umbenennung des &#8220;Bibliothekartages&#8221;</title>
		<link>http://www.kribiblio.de/?p=535</link>
		<comments>http://www.kribiblio.de/?p=535#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 07:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothekartag]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothekstag]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kribiblio.de/?p=535</guid>
		<description><![CDATA[Im Frühjahr 2011 schickten die Kolleginnen Frau Dr. Karin Aleksander und Jana Haase einen Antrag auf die Umbenennung des &#8220;Bibliothekartags&#8221; an sechs bibliothekarische Berufsverbände in Deutschland und Österreich. In diesem Antrag fordern sie eine Umbenennung des &#8220;Bibliothekartags&#8221; in &#8220;Bibliothekstag&#8221;, zum einen, weil dieser Begriff geschlechterneutral ist und zum anderen der Fokus auf die Einrichtung &#8220;Bibliothek&#8221; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Frühjahr 2011 schickten die Kolleginnen Frau Dr. Karin Aleksander und Jana Haase einen Antrag auf die Umbenennung des &#8220;Bibliothekartags&#8221; an sechs bibliothekarische Berufsverbände in Deutschland und Österreich.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Antrag fordern sie eine Umbenennung des &#8220;Bibliothekartags&#8221; in &#8220;Bibliothekstag&#8221;, zum einen, weil dieser Begriff geschlechterneutral ist und zum anderen der Fokus auf die Einrichtung &#8220;Bibliothek&#8221; gelegt wird und nicht auf eine einzelne Berufsgruppe (die auch in einer Bibliothek arbeitet, aber dort nicht die einzige ist, man denke nur an die FaMIs). Die detaillierte Begründung kann man <a title="Antrag auf Umbenennung des Bibliothekartags" href="http://www.vdb-online.org/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/VDB_Blog_Namens%C3%A4nderung-12.pdf" target="_blank">hier</a> nachlesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Seite des <a title="VDB_Diskussion" href="http://www.vdb-online.org/wordpress/2012/03/08/diskutieren-sie-mit-umbenennung-des-bibliothekartags/#comment-138" target="_blank">VDB</a> (Verein Deutscher Bibliothekare) wird darüber seit letzte Woche Donnerstag fleißig diskutiert und die Meinungen sind durchaus kontrovers, auch wenn die Grundhaltung der Umbenennung eindeutig dominiert. Gern aufgegriffen wird ein Vorschlag von Eric Steinhauer, &#8220;den merkwürdigen Wechsel im Walzertakt zwischen Bibliothekartag und Bibliothekskongress zu einem einheitlichen Deutschen Bibliothekskongress&#8221; aufzulösen. Das würde dem 4-Tages-Geschehen vielleicht gerechter werden als &#8220;Bibliothekstag&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Die offizielle <a title="Stellungnahme VDB zur Umbenennung" href="http://www.vdb-online.org/wordpress/wp-content/uploads/2012/02/VA_Name.pdf" target="_blank">Stellungnahme</a> des VDB dazu ist jedoch sehr mau ausgefallen. Nachdem diese ein dreiviertel Jahr Zeit hatten, sich mit den anderen Berufsverbänden diesbezüglich auseinander zusetzen, ist die Reaktion vom 16.02.2012 folgende: Wir benennen unseren Verein geschlechtergerecht um in &#8220;Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare“, was sehr löblich ist. Zur Umbenennung des Bibliothekartages müsse man jedoch noch Gespräche mit dem BIB führen, &#8220;in welcher Weise die Geschlechtergerechtigkeit im Namen des Deutschen Bibliothekartages ausgedrückt werden kann&#8221;. So der Stand vom 16.02.2012.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt mit dem BIB das Gespräch zu suchen, zeugt wieder einmal davon, wie langsam doch bibliothekarische Mühlen mahlen können. Und leider ist es offensichtlich bisher der einzige deutsche Berufsverband, der eine Stellungnahme veröffentlich hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kribiblio.de/?feed=rss2&#038;p=535</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kurt-Tucholsky-Bibliothek in Pankow bleibt erhalten!</title>
		<link>http://www.kribiblio.de/?p=493</link>
		<comments>http://www.kribiblio.de/?p=493#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frauke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliothek und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Schließung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kribiblio.de/?p=493</guid>
		<description><![CDATA[Erfreuliche Mitteilungen vom Vorstand des Vereins ProKiez Bötzowviertel: Am 14.3 wurde in der BVV einem Entwurf für den Doppelhaushalt 2012/2013 für Pankow zugestimmt. Die kulturellen Einrichtungen sollen weitestgehend erhalten bleiben &#8211; außer dem Bibliotheksstandort Karow. &#8230; Für die ehrenamtlichen Bibliotheken wurde folgendes beschlossen: - Die ehrenamtlichen Bibliotheken in Wilhelmsruh und Französisch Buchholz erhalten weiter ihre [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<p style="text-align: left;">Erfreuliche Mitteilungen vom Vorstand des Vereins ProKiez Bötzowviertel:<br />
Am 14.3 wurde in der BVV einem Entwurf für den Doppelhaushalt 2012/2013 für Pankow zugestimmt.<br />
Die kulturellen Einrichtungen sollen weitestgehend erhalten bleiben &#8211; außer dem Bibliotheksstandort Karow. &#8230;<br />
Für die ehrenamtlichen Bibliotheken wurde folgendes beschlossen:<br />
- Die ehrenamtlichen Bibliotheken in Wilhelmsruh und Französisch Buchholz erhalten weiter ihre Zuschüsse und können somit fortbestehen. Dies hat bereits das Bezirksamt mit der<br />
1. Nachschiebeliste entschieden.<br />
- Die Kurt-Tucholsky-Bibliothek bleibt erhalten.<br />
Das Gebäude muss aber dauerhaft besser genutzt werden, denkbare Nutzungen wäre ein Familienzentrum mit Bibliothek.Dazu sind auch andere Formen der Trägerschaft für das Gebäude zu prüfen, die Bibliothek soll als ehrenamtlich geführte bezirkliche Einrichtung erhalten bleiben.</p>
<p>Das ist zwar noch kein Ende der Finanznöte und keine Absicherung auf Dauer, aber immerhin: der Kampf der Stadtteilbewohner hat sich gelohnt, die BürgerInnen im Bötzowviertel behalten ihre Bibliothek.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Zu den weiter bestehenden Sparzwängen und der tendenziellen Austrocknung der Bezirksbibliotheken s.a. den Artikel im Berliner Kurier vom 19.3.2012:<br />
<a href="http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/experten-schlagen-alarm-berlins-bibliotheken-werden-kaputt-gespart,7169128,11927266.html">http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/experten-schlagen-alarm-berlins-bibliotheken-werden-kaputt-gespart,7169128,11927266.html</a><br />
______________________________________________________</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Büger gehen auf die Barrikaden&#8221; lautet ein Bericht in der Presse<br />
über die Protestveranstaltung in der Kurt-Tucholsky-Bibliothek<br />
über die Sparpläne im Pankower Kulturbereich, die auch die<br />
Bibliothek bedrohen.<br />
Nähere Informationen hier: <a href="http://www.taz.de/Kulturraub-in-Pankow-/!87011/">http://www.taz.de/Kulturraub-in-Pankow-/!87011/</a><br />
Über den gleichen Bürgerzorn berichtet auch der Trägerverein der Bibliothek<br />
Pro Kiez Bötzowviertel  in seiner Mail vom 3.2. (s.u.)<br />
Ene weitere Protestveranstaltung gab es bereits am Mo. 6.2.2012,<br />
Berichte werden sicher folgen.<br />
Unterschreibt die Petition!</p>
<div> <strong>From:</strong> <a title="markus.seng@prokiez.de" href="mhtml:{3612DDA2-DDEE-4775-A856-46B0A4216E88}mid://00000202/!x-usc:mailto:markus.seng@prokiez.de">markus.seng@prokiez.de</a>vom 3.2.2012</p>
<div>Einladung zum Aktiven-Treffen!</div>
</div>
<div> <br />
Liebe Mitstreiter_innen für den Kulturerhalt in Berlin im Ganzen und in Pankow im Besonderen!</div>
<div>
<p>Gestern, am 2.02.12 um 19.30 Uhr, sind erfreulich viele Aktive und Nutzer in der Kurt-Tucholsky-Bibliothek zusammen gekommen, um an der Diskussion um die drohende Schließung der selbigen mit dem neuen Stadtrat &#8211; u.a. für Kultur – Torsten Kühne teilzunehmen. Es zeigte sich, dass viele Bürger_innen mehr als unzufrieden sind mit dem seit Jahren anhaltendenden Trend des Abbaus öffentlicher Einrichtungen, der jetzt wieder in eine neue Runde geht. Viele sind bereit, sich noch stärker für den Erhalt <strong>aller</strong> bestehenden Kultur- und Sozialeinrichtungen in Pankow einzusetzen! So wurden innerhalb kurzer Zeit mehr als <strong>1000 Unterschriften</strong> gesammelt, allein gegen die Schließung der Bibliothek! Während der gestrigen Diskussion wurden jede Menge interessanter und wichtiger Ideen und Vorschläge genannt, wie wir Bürger dieser negativen Entwicklung noch wirksamer entgegen treten können. Deswegen schlagen wir vor, <strong>am Montag, den 6.02.12,</strong> erneut zusammen zu kommen, um die nächsten Schritte gemeinsam zu beraten und anzugehen. <strong>Ort und Zeit: Veranstaltungsraum der Kurt-Tucholsky-Bibliothek, Esmarchstraße 18, um 19.00 Uhr.</strong> <br />
Kommt zahlreich!!! </p>
<p>Joachim Poweleit, Christine Kahlau (Pro Kiez e.V.)</p>
<p><a href="mhtml:{3612DDA2-DDEE-4775-A856-46B0A4216E88}mid://00000202/!x-usc:http://www.prokiez.de/">www.prokiez.de</a><br />
_________________________________________________________________<br />
Erster Blog-Beitrag vom 27.1.2012:</p>
<p>Nachdem die Berliner Zeitungen schon davon berichteten, schlägt Pro Kiez Bötzowviertel e.V., der Trägerverein der von Ehrenamtlichen betreuten Kurt-Tucholsky-Bibliothek in Pankow, Alarm:<br />
Nach den Sparplänen des Kulturstadtrats sollen selbst die geringen Beiträge des Bezirks zum Unterhalt der Bibliothek,  für die er sowieso keine Personalkosten mehr trägt, gestrichen werden!<br />
Vor drei Jahren konnten Mitglieder von Akribie sich noch bei einem Besuch in der Kurt-Tucholsky-Bibliothek davon überzeugen, mit welchem außerordentlichen Engagement  die BürgerInnen aus dem Bötzowviertel dafür kämpfen, dass ihre Stadtteilbibliothek geöffnet bleibt.</p>
</div>
<p style="text-align: justify;">Und jetzt will man sie zumachen, nur um die Mietkosten zu sparen?<br />
Unten findet Ihr mehr Informationen. Unterschreibt die Online-Petition!</p>
<p style="text-align: justify;">Frauke</p>
<p style="text-align: justify;">                                             Die weitergeleitete Mail:</p>
<p style="text-align: justify;">Liebe Mitglieder von Pro Kiez Bötzowviertel e.V.,<br />
Liebe Freund_innen und Interessierte der Kurt-Tucholsky-Bibliothek,</p>
<p style="text-align: justify;">wie Sie vielleicht schon erfahren haben, droht im Bezirk Pankow ein kultureller Kahlschlag. Unter anderem ist unsere ehrenamtlich betriebene Kurt-Tucholsky-Bibliothek betroffen. Wir laden Sie daher zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem verantwortlichen Kulturstadtrat Torsten Kühne ein, am Donnerstag den 02.Februar, um 19:30 im Veranstaltungsraum der Kurt-Tucholsky-Bibliothek in der Esmarchstraße 18, 10407 Berlin. Weitere Informationen finden Sie bitte hier:<br />
<a href="http://prokiez.wordpress.com/2012/01/25/einladung-zur-diskussionsveranstaltung-mit-kulturstadtrat-torsten-kuhne-cdu/">http://prokiez.wordpress.com/2012/01/25/einladung-zur-diskussionsveranstaltung-mit-kulturstadtrat-torsten-kuhne-cdu/</a></p>
<p style="text-align: justify;"> Außerdem möchten wie Sie auf eine Online Petition aufmerksam machen, bei der Sie sich mit Ihrer elektronischen Unterschrift <a href="http://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-der-kulturellen-einrichtungen-in-berlin-pankow">Für den Erhalt der kulturellen Einrichtungen in Berlin-Pankow </a> solidarisch erklären können.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Grüße,<br />
Markus Seng</p>
<p style="text-align: justify;">Im Auftrag des Vorstandes von Pro Kiez Bötzowviertel e.V.<br />
<a href="http://prokiez.wordpress.com/">http://prokiez.wordpress.com/</a></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Eintragung in diesen Newsletter ist natürlich ebenfalls immer möglich: <a href="http://prokiez.wordpress.com/kurt-tucholsky-bibliothek/kontakt/newsletter/">http://prokiez.wordpress.com/kurt-tucholsky-bibliothek/kontakt/newsletter/</a></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kribiblio.de/?feed=rss2&#038;p=493</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wikipedia negiert die Frauen</title>
		<link>http://www.kribiblio.de/?p=377</link>
		<comments>http://www.kribiblio.de/?p=377#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frauke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kribiblio.de/?p=377</guid>
		<description><![CDATA[Erst kürzlich habe ich die Wikipedia-Seite über Bona Peiser, die erste deutsche Bibliothekarin, überarbeitet (s.http://de.wikipedia.org/wiki/Bona_Peiser) und stellte fest, dass unten bei den Kategorien vorher eingetragen worden war: Bibliothekar und Deutscher. Ich änderte die erste Kategorie in Bibliothekarin. Das wurde nach der routinemäßigen Sichtung durch einen Wikipedia-Redakteur nicht übernommen und ich bekam von ihm den Hinweis: &#8220;Bitte beachte, dass alle Formulierungen wie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Erst kürzlich habe ich die Wikipedia-Seite über Bona Peiser, die erste deutsche Bibliothekarin, überarbeitet (s.<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bona_Peiser">http://de.wikipedia.org/wiki/Bona_Peiser</a>) und stellte fest, dass unten bei den <em>Kategorien</em> vorher eingetragen worden war: <em>Bibliothekar </em>und <em>Deutscher. </em>Ich änderte die erste Kategorie in <em>Bibliothekarin.<br />
</em>Das wurde nach der routinemäßigen Sichtung durch einen Wikipedia-Redakteur nicht übernommen und ich bekam von ihm den Hinweis:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Bitte beachte, dass alle Formulierungen wie &#8216;Bibliothekar/innen&#8217;, &#8216;BibliothekarInnen&#8217;, &#8216;Bibliothekare und Bibliothekarinnen&#8217; bei WP nicht verwendet werden. Wir unterstellen, dass &#8216;Bibliothekar&#8217; sowohl weibliche wie männliche Exemplare umfasst.&#8221;<br />
(Andreas K., 8.1.2012)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Vom Wikimedia Support Team erhielt ich auf meine Beschwerde hin folgende Antwort:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Die überwiegende Verwendung des generischen Maskulinums beruht bislang auf geübter Praxis innerhalb der Wikipedia-Community. Für die Benennung der Lemmata, also der Artikelüberschriften, gibt es eine formulierte Regelung dazu, die überwiegend auch auf Artikeltexte angewandt wird:<br />
<a href="mhtml:{3612DDA2-DDEE-4775-A856-46B0A4216E88}mid://00000131/!x-usc:https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Namenskonventionen#M.C3.A4nnliche_und_weibliche_Bezeichnungen">https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Namenskonventionen#M.C3.A4nnliche_und_weibliche_Bezeichnungen</a><br />
Das kann bedauert oder kritisiert werden &#8211; bislang haben sich alternative Schreibweisen nicht durchsetzen können und es kann passieren, dass einzelne Bearbeitungen mit Binnen-I von anderen verändert werden.</p>
<p>Immerhin ist es seit kurzem angemeldeten Autorinnen möglich, unter der Bezeichnung Benutzerin:YYZ (statt: Benutzer:YYZ) in Erscheinung zu treten, und immerhin wird vielerorts das Thema der Unterrepräsentanz von Frauen in der Autorenschaft der Wikipedia thematisiert. Dennoch kann ich Ihnen keine konkrete Hoffnung auf einen Wandel in der Haltung zum generischen Maskulinum machen.&#8221; (Robert S., 8.1.2012)<em></em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Immerhin darf eine Autorin sich tatsächlich als Benutzerin bezeichnen!<br />
Ein unglaublicher Fortschritt nach 150 Jahren Frauenbewegung!</p>
<p style="text-align: justify;">Was ist Eure Meinung zu Wikipedias Umgang mit den Frauen?</p>
<p style="text-align: justify;">Frauke Mahrt-Thomsen</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kribiblio.de/?feed=rss2&#038;p=377</wfw:commentRss>
		<slash:comments>17</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
