Kritische Bibliothek
Öffentliche Bibliotheken in Berlin – Fragen an Kultursenator Lederer

Am 22.4.2017 hat sich der Arbeitskreis Berliner Stadtbibliotheken mit einem Brief an den seit fast einem Jahr in der rot-rot-grünen Koalition amtierenden Kultursenator Dr. Klaus Lederer gewandt, um ihn auf die unbefriedigende Situation der Berliner öffentlichen Bibliotheken hinzuweisen. und auf die dringenden Aufgaben, die sich insbesondere auf landespolitischer Ebene stellen, um die Rahmenbedingungen der Bezirksbibliotheken und der Zentral- und Landesbibliothek zu verbessern und sie wirklich – wie in diversen Partei- und Senatsprogrammen verkündet – zukunftsfähig zu machen.
Am 6.6.2017 erhielten die Mitglieder des Arbeitskreises eine Antwort aus der Senatsverwaltung, mit der sie absolut nicht zufrieden sind.
Daraufhin hat der Arbeitskreis dem Senator am 21.8.2017 erneut geschrieben, seine Kritikpunkte untermauert und angekündigt, dass er jetzt mit seinem Anliegen in die Öffentlichkeit geht, um weitere Bündnispartner – auch bei den Medien, politisch engagierten Gruppen und bibliotheksinteressierten BürgerInnen  – zu gewinnen, für bessere Arbeitsbedingungen und Wirkungsmöglichkeiten der Berliner öffentlichen Bibliotheken.

Alle Teile unseres Schriftwechsels mit dem Kultursenator finden Sie hier:
LedererBrief,
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Der Arbeitskreis hofft auf eine  möglichst breite Unterstützung seiner Initiative, durch Kommentare in diesem Blog, durch Meinungsäußerungen und Diskussionsbeiträge auf den verschiedensten medialen, bürgerschaftlichen und politischen Ebenen. und durch Mitarbeit in dem  AK.
Das nächste Treffen des Arbeitskreises Berliner Stadtbibliotheken findet am 18.9.2017, 17.30 Uhr, in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstraße 3, 12165 Berlin (im ‚Schloss‘, Rathaus Steglitz) statt. Bitte kündigen Sie Ihre Teilnahme – wenn möglich – vorher an, Kontakt über diesen Blog oder per Mail: frauke.mahrtthomsen@gmail.com..

Wertvolle Analysen zur Lage der Berliner Bezirksbibliotheken gibt es auch im Webblog für den Kiez Klausener Platz in Charlottenburg:

http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2017/08/14/wie_soll_es_mit_den_bezirksbib
http://blog.klausenerplatz-kiez.de/archive/2017/08/30/wie_soll_es_mit_den_bezirksbib

Michael Roeder vom Arbeitskreis Berliner Stadtbibliotheken nimmt dort unter Hinzuziehung von Vergleichszahlen aus dem  gerade erschienenen Arbeitsbericht der Berliner  öffentlichen Bibliotheken und repräsentativen Meinungsumfragen die Bibliothekspolitik in seinem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf kritisch unter die Lupe: stimmt es wirklich, dass digitale und Gaming-Angebote die Zukunftsfähigkeit der öffentlichen Bibliotheken garantieren oder erwarten die BenutzerInnen von ihrer Bibliothek nach wie vor in erster Linie einen qualitätsbewusst zusammengestellten und sorgfältig betreuten Buch- und Medienbestand?
Im zweiten Beitrag setzt sich Michael kritisch damit auseinander, was hinter den Visionen des Senats für eine „Smart Bücherei“ in der „Smart City“ steckt.

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