Kritische Bibliothek

Displaced Books – Buchbesitz als Raubgut

Während der Zeit des Nationalsozialismus haben sich Bibliotheken widerrechtlich Buchbesitz von emigrierten oder deportierten Juden oder anderen Verfolgten des NS-Staates angeeignet.
Eine Übersicht über Veranstaltungen und Literatur.

Wanderausstellung (entleihbar): Seligmanns Bücher. Von der späten Rückgabe des Eigentums jüdischer Flüchtlinge aus Hannover

Kontakt: Dr. Peter Schulze, e-Mail: Peter-Schulze-Hannover(a)t-online.de, c/o Stadtarchiv Hannover, Tel. 0511/1684-4287

Materialsammlung:

  1. Viertes Hannoversches Symposium „NS-Raubgut in Museen, Bibliotheken und Archiven“. Eine gemeinsame Veranstaltung der Gedenkstätte Bergen-Belsen, der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek und des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover vom 9. bis 11. Mai 2011. Im Anschluss wurde ein offener Brief an den Kulturstaatsminister Neumann und an die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur verfasst und zur Unterschrift (Brief und Unterschriftenliste [PDF extern auf den Seiten der GWLB]) ausgelegt.
  2. „Geraubte, zerstörte, gerettete Bücher, Bibliotheken, Sammlungen und ungedruckte Materialien nach 1933“ Tagung der Gesellschaft für Exilforschung und des Deutschen Literaturarchiv Marbach. 18.-20.3.2011 in Marbach
  3. „Gestempelte Bücher“ von David Zimmer. In: Bibliothek, Forschung und Praxis 2009 (1). S 88-92.
  4. „Provenienzforschung an österreichischen Bibliotheken“ von Bruno Bauer. In: Bibliotheksdienst 2009 (H. 11), S. 1123-1130
  5. „NS-Raubgutforschung und Provenienzerschließung“ von A. Lütjen. In: Bibliotheksdienst 2009 (H. 11), S. 1123-1130
  6. „Göttingen: Recherche nach NS-Raub- und Beutebüchern im Bestand der Universitätsbibliothek“. In: Bibliotheksdienst 2009 (H. 11), S. 1193-1194
  7. „Wissenschaftliche Bibliothekare im Nationalsozialismus“, Symposium des Wolfenbüttler Arbeitskreises in Weimar vom 7.-9.12.2009
  8. Hoffrath, Christiane: „Bücherspuren. Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im „Dritten Reich“. Köln: Böhlau, 2009. (Schriften der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln ; 19) 224 S.: Ill.
  9. „Eigentümer gesucht!“ Eine Ausstellung der SUB Bremen vom 11.6-31.7.2009
  10. „Legal, illegal, Bib-Regal“. Bericht zur Ausstellung „Eigentümer gesucht!“ von Henning Bleyl, taz-nord 14.7.2009. S.23
  11. Forschungsprojekt zu NS-Raub- und Beutebüchern an der SUB Göttingen. Beginn 1.7.2009. Förderung über 30.000 EUR.
  12. Rezension [PDF] zu Detlef Bockenkamm: Geraubt. Die Bücher der Berliner Juden. Von Gisela Hartwieg. April 2009
  13. „Geraubt. Die Bücher der Berliner Juden“ in der ZLB Berlin. Ausstellung, 25.11.2008-28.2.2009. Begleitheft von D. Bockenkamm. Berlin: ZLB Berlin, 2008. 79 S.
  14. Berichte zur Ausstellung in der ZLB Berlin: Stuttgarter Zeitung, 13.12.2008 von M. Bienert und Süddeutsche Zeitung, 13.12.2008 von H. P. Kunisch.
  15. „Bücherspuren – Das Schicksal von Elise und Helene Richter und ihrer Bibliothek im ‚Dritten Reich'“, Ausstellung 14.1.-1.3.2009. Begleitbuch von C. Hoffrath, UStB Köln, 2009.
  16. „Geraubte Bücher … von Marie May Reiss“, Ausstellung in der SUB Hamburg Carl von Ossietzky, 8.11.2008-1.2.2009
  17. Ausstellung „Seligmanns Bücher“ in der UB Osnabrück, 30.10.-12.12.2008
  18. „Aufbau, Bedeutung und Zerschlagung der Arbeiterbibliotheken in Thüringen“ von Werner Schroeder. Bonn: FES, 2008.
  19. Bericht von Peter Borchardt zur Tagung über „NS-Bibliothekspolitik in besetzten und annektierten Gebieten“. In Bibliotheksdienst 42, 2008. S. 1317-1320.
  20. vom 19.9.2008-25.1.2009 zeigt das Jüdische Museum Berlin eine Ausstellung zu „Raub und Restitution. Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute“ – außerdem Begleitbuch zur Ausstellung im Wallstein Verlag, ca. 320 S. m. vielen Abb.
  21. „Verantwortung übernehmen“, internationale Tagung zu NS-Kulturraub und Rückgabe in Deutschland. 11./12.12.2009, Berlin.
  22. „NS-Raubgut, Reichstauschstelle und Preußische Staatsbibliothek“, hrsg. von H. E. Bödeker und G.-J. Bötte. München: Saur, 2008.
  23. „Aus der Bibliothek Agathe Lasch“ von S. Kobold und M. Harbeck. Berlin, 2008 (Schriftenreihe der UB der Humboldt-Universität; 63)
  24. „Als Partisanin in Wilna. Erinnerungen an den jüdischen Widerstand in Litauen“ von Rachel Margolis. Frankfurt/Main: Fischer, 2008.
  25. „Rückkehr nach Zürich: Die Bayerische Staatsbibliothek gibt 75 Bände aus der Privabibliothek Thomas Manns, die 1933 von den Nationalsozialisten geraubt wurden, an das Thomas-Mann-Archiv in Zürich zurück.“ In: TAZ, 13.11.2008
  26. „Worte aus einer zerstörten Welt. Das Ghetto in Wilna“ von Gudrun Schroeter. Dissertation 2007 der FU Berlin. ISBN 978-3-86110-448-3
  27. „Von Posen bis Enschede: Göttinger Uni-Bibliothek mit NS-‚Beuteliteratur'“ in Frankfurter Rundschau 19.5.2008 S. 22
  28. Provenienzforschung und Bibliotheksgeschichte: Vom 25.-27.03.2008 veranstalteten die Universitätsbibliothek Wien und die Wienbibliothek im Rathaus in Kooperation mit der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare und der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich die Tagung.
    Publikation dazu „Bibliotheken in der NS-Zeit: Provenienzforschung
    und Bibliotheksgeschichte.“ Stefan Alker (Hrsg.) Göttingen: V&R unipress, 2008. ISBN 978-3-89971-450-0
    „Bibliotheken in der NS-Zeit“ zum Thema Bücherraub und zur aktuellen Provenienzforschung, sowie zu bibliothekshistorischen Aspekten der Zeit.
  29. Drittes Hannoversches Symposium: NS-Raubgut in Bibliotheken 2007. Suche. Ergebnisse. Perspektiven. 8. und 9. November 2007. Kongressband hrsg. von Regine Dehnel. Frankfurt: Klostermann, 2008.
  30. Displaced Books: NS-Raubgut in der Universitätsbibliothek Marburg [PDF]“.Eine Übersicht von Ragnhild Rabius.
  31. „Wir verdanken es allein den Polen“ von P. Zahn. In FAZ, 20.12.2007.
  32. Schreiben vom 25.9.2007 von Akribie an die Staatsbibliothek zu Berlin mit der Bitte den Begriff „Beutekunst“ im Zusammenhang mit den sog. ‚Berlinka‘-Beständen in Krakau nicht zu verwenden. Keine Antwort erhalten.
  33. „Die Lust an der Provokation: Tono Eitel, ehemaliger Diplomat und heute Unterhändler in Sachen Kulturgüter, fordert die Rückgabe angeblicher „Beutekunst“ von Polen. Aber: Polen hat nie Kriegsbeute gemacht“ In taz, 23.8.2007
  34. „Die Suche nach NS-Raubgut in Bibliotheken: Recherchestand, Probleme, Lösungswege. Hrsg. von Bernd Reifenberg. Marburg, 2006. Schriften der Universitätsbibliothek Marburg, 126.
  35. Ausstellung „Displaced Books: NS-Raubgut in der Universitätsbibliothek Marburg“, 11.11.2005-25.2.2006. Die Ausstellung wurde im Rahmen eines Forschungsseminars mit Studierenden der Geschichtswissenschaften realisiert.
  36. Rezension zum Buch
  37. „Die Geschichte der ÖNB in der NS-Zeit“ von M. G. Hall und C. Köstner. Böhlau, 2006.
  38. „Berlin: Staatsbibliothek und Max-Planck-Institut für Geschichte starten Projekt ‚Beschlagnahmte Bücher'“ In Bibliotheksdienst 2006, Heft 7, S.913-914.
  39. Workshop „Raubgut in Berliner Bibliotheken“, 12. Juni 2006. Zentral- und Landesbibliothek Berlin. Tagungsband erschienen. Berlin: ZLB 2007. 63 S.
  40. Jürgen Babendreier: „Erinnern, nicht bewältigen“ In: akmb-news 11 (2005), H. 2, S. 52-54
  41. „Jüdischer Buchbesitz als Raubgut. Zweites Hannoversches Symposium“, 10./11. Mai 2005, Hannover, Tagungsband hrsg. von Regine Dehnel, 2005. 436 S. ISBN 3-465-03442-2
  42. „Auf den Spuren der Eigentümer. Erwerb und Rückgabe von Büchern jüdischer Eigentümer am Beispiel Bremen“. Thomas Elsmann (Hrsg.) Bremen: SuUB 2004, 107 S.
  43. AKMB-news Heft 3, 2004. Schwerpunktheft zu „Provienzforschung, Restitution und Beutekunst“ mit Beiträgen von Christian Mertens, Angela Graf, Jürgen Babendreier, Manfred Komorowski, Werner Schroeder u. a.
  44. „Kombination und Kriminalistik“ von Ragnhild Rabius. In Bibliotheksdient, 38, 2004, Heft 1
  45. „Durch Raub bereichert“. Die Nationalbibliothek [in Wien] stellte sich auf exemplarische Weise einem „dunklen Kapitel“ – und legt nun einen Bericht über 25.506 Erwerbungen aus der NS-Zeit vor; die als bedenklich gelten und restituiert werden könnten“ von Thomas Trenkler. In Der Standard, 20.12.2003, S. 25
  46. Sven Kuttner: Geraubte Bücher. Jüdische Provenienzen im Restbestand der Bibliothek der „Forschungsabteilung Judenfrage“ in der UB München. In: Bibliotheksdienst 37, 2003, S.1059-1065
  47. AKMB-news, mehrere Artikel und Berichte in den Ausgaben 2002 und 2003
  48. Angela Graf: „Niemand weiß, wie lang er es hat, was er ruhig besitzet“
  49. , Weimar als Schauplatz einer Tagung zur deutschen Provienzforschung. In Bibliotheksdienst, 37, 2003, Heft 10
  50. Veronica Albrink: „Die Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenen Büchern. Eine andere Art der „Bestandsrevision““. In Information, Wissenschaft & Praxis, 54, 2003, S.221-228
  51. S. Kuttner. In Bibliotheksdienst 2003, Heft 8
  52. S. Koldehoff: „Wem gehört Noldes Garten? Eine neue Kommission soll die umstrittesten Fälle von NS-Raubkunst lösen“. In Die Zeit, 10.07.2003, S.33
  53. Hannoverscher Appell [PDF], Symposium: Jüdischer Buchbesitz als Beutegut, 14.11.2002 in Hannover
  54. Bericht zum Symposium s. Bibliotheksdienst 37, 2003, H. 1
  55. Braune Erblast in den Bücherregalen: Das „Historicum“ der Ludwig-Maximilians-Universität und die Staatsbibliothek fahnden nach jüdischem Besitz von Elisabeth Höfl-Hielscher. In Süddeutsche Zeitung, Nr. 21, 25.01.2002, S. 42 und der zitierte Rundbrief des „Freundeskreis des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur“, Nr. 3, Okt. 2001. e-Mail: epwieckenberg(a)aol.com
  56. Manuskript von Jürgen Babendreier [PDF] über eine Bücherrückgabe: Einmal Bremen, Berlin, Washington und zurück
  57. „Irrungen, Wirrungen“ in der TAZ, 06.03.2002, S.16
  58. Displaced Books and Lost Art von Laura Held. In AKMB-News 7, 2001, Nr. 3
  59. Veronica Albrink: „Die Suche nach beschlagnahmten Büchern: Untersuchung im Zusammenhang mit der Handreichung 2001 …“, Hausarbeit, FH Köln, Köln 2001
  60. Eine Marburger Bücherrückgabe von Dirk Barth. In Bibliotheksdienst, 35, 2001, Heft 10
  61. Margret Lemberg: Verboten und nicht verbrannt (Schriften der Universitätsbibliothek Marburg , 110). 2 Bände. ISBN 3-8185-0339-7
  62. „Lesestoff aus dem Giftschrank“ in: Express, Marburger Magazin, 19, 2001, Nr. 32 (10.8.2001), S. 6 f.
  63. Artikel und Reaktionen in der TAZ, 20.6.01
  64. Schwäbisches Tagblatt, 22.5.01: Universität Tübingen gibt Geschenk der Gestapo zurück – rund 900 Bände aus der Privatbibliothek des Mediziners Dr. Cäsar Hirsch nach Kalifornien
  65. Rückzahlungsansprüche der Finanzbehörde an die Erben, s. Schwäbisches Tagblatt, 7.2.2003
  66. Rückgabe nach Gutdünken im Spiegel, 24.04.01
  67. „Displaced books – Bücherrückgabe aus zweierlei Sicht“ – Beiträge und Materialien zur Bestandsgeschichte deutscher Bibliotheken im Kontext von NS-Zeit und Krieg
  68. „Die Schwierigkeit im Umgang mit den während der NS-Zeit geraubten Kulturgütern“. Ein zusammenfassender Bericht über den derzeitigen Stand der Suche und Rückgabe von Kulturgütern und Literatur, die während der NS-Zeit insbesondere aus jüdischem Besitz enteignet wurden – insbesondere bezogen auf die deutschen Bibliotheken. Von Norbert Cobabus in: PRO (Hrsg. von Die Deutsche Bibliothek – Gesamtpersonalrat …), Leipzig. Nr. 79 [14. Juli 2001] / 2001, Nr. 2, S. 30 -33).
  69. „The Holocaust and the book: destruction and preservation“ von Jonathan Rose (Hrsg.), in der Reihe: Studies in print culture and the history of the book, 4 Bände, ISBN 1-55849-253-4enthält u. a.: The Library in the Vilna Ghetto von Dina Abramowicz; Library and Reading Room in the Vilna Ghetto, Strashun Street 6 von Herman Kruk
  70. Handreichung zur Umsetzung der „Erklärung der Bundesregierung … zur Auffindung und Rückgabe NS-verffolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes, insbesonders aus jüdischem Besitz“, Febr. 2001

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Kontakt

Anregungen, Vorschläge und Texte an:
redaktion@kribiblio.de

Inhaltliche Gestaltung:
Frauke Mahrt-Thomsen
frauke.mahrtthomsen@gmail.com
Torstraße 221
10115 Berlin
Tel.: 0 30 / 28 09 90 04

Suche
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Social-Media-Funktionen bereitzustellen und unseren Traffic zu analysieren. Wir teilen auch Informationen über Ihre Nutzung unserer Website mit unseren Social-Media-, Werbe- und Analysepartnern.
View more
Cookies settings
Accept
Privacy & Cookie policy
Privacy & Cookies policy
Cookie name Active

Wir stehen jederzeit gern für Anfragen zur Verfügung!

Anregungen, Vorschläge und Texte an: redaktion@kribiblio.de

Inhalte: Frauke Mahrt-Thomsen E-Mail: frauke.mahrtthomsen@gmail.com Torstraße 221 10115 Berlin Tel.: 0 30 / 28 09 90 04 Datenschutzerklärung Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf. (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Verantwortlicher Arten der verarbeiteten Daten: - Bestandsdaten (z.B., Namen, Adressen). - Kontaktdaten (z.B., E-Mail, Telefonnummern). - Inhaltsdaten (z.B., Texteingaben, Fotografien, Videos). - Nutzungsdaten (z.B., besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten). - Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen). Kategorien betroffener Personen Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“). Zweck der Verarbeitung - Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte. - Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern. - Sicherheitsmaßnahmen. - Reichweitenmessung/Marketing Verwendete Begrifflichkeiten „Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind. „Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführten Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten. Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet. Maßgebliche Rechtsgrundlagen Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage. Zusammenarbeit mit Auftragsverarbeitern und Dritten Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.). Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO. Übermittlungen in Drittländer Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das „Privacy Shield“) oder Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (so genannte „Standardvertragsklauseln“). Rechte der betroffenen Personen Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO. Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen. Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen. Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern. Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen. Widerrufsrecht Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen Widerspruchsrecht Sie können der künftigen Verarbeitung der Sie betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen. Cookies und Widerspruchsrecht bei Direktwerbung Als „Cookies“ werden kleine Dateien bezeichnet, die auf Rechnern der Nutzer gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Als temporäre Cookies, bzw. „Session-Cookies“ oder „transiente Cookies“, werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Staus gespeichert werden. Als „permanent“ oder „persistent“ werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status gespeichert werden, wenn die Nutzer diese nach mehreren Tagen aufsuchen. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke verwendet werden. Als „Third-Party-Cookie“ werden Cookies bezeichnet, die von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (andernfalls, wenn es nur dessen Cookies sind spricht man von „First-Party Cookies“). Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf. Falls die Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden, werden sie gebeten die entsprechende Option in den Systemeinstellungen ihres Browsers zu deaktivieren. Gespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen des Browsers gelöscht werden. Der Ausschluss von Cookies kann zu Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen. Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können. Löschung von Daten Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen. Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 HGB (Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Handelsbriefe, Buchungsbelege, etc.) sowie für 10 Jahre gemäß § 147 Abs. 1 AO (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handels- und Geschäftsbriefe, Für Besteuerung relevante Unterlagen, etc.). Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird. Hosting Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen. Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss Auftragsverarbeitungsvertrag). Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles Wir, bzw. unser Hostinganbieter, erhebt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Zugriff auf den Server, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider. Logfile-Informationen werden aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen. Kommentare und Beiträge Wenn Nutzer Kommentare oder sonstige Beiträge hinterlassen, werden ihre IP-Adressen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO für 7 Tage gespeichert. Das erfolgt zu unserer Sicherheit, falls jemand in Kommentaren und Beiträgen widerrechtliche Inhalte hinterlässt (Beleidigungen, verbotene politische Propaganda, etc.). In diesem Fall können wir selbst für den Kommentar oder Beitrag belangt werden und sind daher an der Identität des Verfassers interessiert. Kommentarabonnements Die Nachfolgekommentare können durch Nutzer mit deren Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO abonniert werden. Die Nutzer erhalten eine Bestätigungsemail, um zu überprüfen, ob sie der Inhaber der eingegebenen Emailadresse sind. Nutzer können laufende Kommentarabonnements jederzeit abbestellen. Die Bestätigungsemail wird Hinweise zu den Widerrufsmöglichkeiten enthalten. Akismet Anti-Spam-Prüfung Unser Onlineangebot nutzt den Dienst „Akismet“, der von der Automattic, Inc. 132 Hawthorne Street San Francisco, CA 94107, USA, angeboten wird. Die Nutzung erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO. Mit Hilfe dieses Dienstes werden Kommentare echter Menschen von Spam-Kommentaren unterschieden. Dazu werden alle Kommentarangaben an einen Server in den USA verschickt, wo sie analysiert und für Vergleichszwecke vier Tage lang gespeichert werden. Ist ein Kommentar als Spam eingestuft worden, werden die Daten über diese Zeit hinaus gespeichert. Zu diesen Angaben gehören der eingegebene Name, die Emailadresse, die IP-Adresse, der Kommentarinhalt, der Referrer, Angaben zum verwendeten Browser sowie dem Computersystem und die Zeit des Eintrags. Automattic ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000CbqcAAC&status=Active). Nähere Informationen zur Erhebung und Nutzung der Daten durch Akismet finden sich in den Datenschutzhinweisen von Automattic: https://automattic.com/privacy/. Nutzer können gerne Pseudonyme nutzen, oder auf die Eingabe des Namens oder der Emailadresse verzichten. Sie können die Übertragung der Daten komplett verhindern, indem Sie unser Kommentarsystem nicht nutzen. Das wäre schade, aber leider sehen wir sonst keine Alternativen, die ebenso effektiv arbeiten. Google Fonts Wir binden die Schriftarten ("Google Fonts") des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, ein. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated. Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke
Save settings
Cookies settings