Eine Vorankündigung:
Voraussichtlich im Oktober 2012 wird im BibSpider-Verlag Berlin eine Biographie
zu der Pionierin der Frauenarbeit in deutschen Bibliotheken erscheinen
Bona Peiser (1864-1929). Die erste deutsche Bibliothekarin,
von Frauke Mahrt-Thomsen.
Es ist geplant, das Buch auf der Buchmesse in Frankfurt zu präsentieren. Wie die Verlegerin berichtet, gibt es von einschlägigen Fachzeitschriften schon erste Anfragen nach Rezensionsexemplaren.
Ein Buch, von dem ich auch für meine Arbeit über Bona Peiser sehr profitiert habe, ist das jüngst erschienene Buch von
Hilde Schramm: Meine Lehrerin Dr. Dora Lux 1882-1959. Nachforschungen.
Rowohlt 2012. 430 S., 24,90 €
Eine intensive, beeindruckende und berührende Recherche der Autorin über das Leben und die Leistungen ihrer jüdischen Lehrerin Dora Lux, eine der ersten Studienrätinnen in Deutschland, die mit viel Courage die NS-Zeit überstanden und in fortgeschrittenem Alter ihr Wissen noch einmal an die Nachkriegsgeneration — auch an Kinder ehemaliger Nazi-Größen (die Verfasserin ist die Tochter von Albert Speer) — weitergegeben hat. Wenn auch fast eine Generation später als Bona Peiser geboren, gibt es viele Berührungspunkte zu deren Umfeld, insbesondere durch die gemeinsame enge Verbindung zur Deutschen Gesellschaft für Ethische Kultur.
Frauke Mahrt-Thomsen
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Publikationen des (alten) Arbeitskreises kritischer BibliothekarInnen (Akribie)
Alle im Kirsch-Verlag erschienenen Bücher können dort direkt oder über den Buchhandel bestellt werden: Kirsch-Verlag, Brucher Str. 31, 51588 Nümbrecht, Tel: 02293-81549, Fax: 02293-815136, ki@kirsch-verlag.de oder: www.kirsch-verlag.de
Von den im Laurentius-Verlag / Hannover erschienenen Publikationen gibt es nur in einigen Fällen (bitte auf die gesonderten Anmerkungen achten) noch Rest-Exemplare bei Frauke Mahrt-Thomsen, Tel. 030 2809 9004 oder frauke.mahrtthomsen@gmail.com.
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Ethik im Bibliotheksalltag? Berichte aus zwanzig Jahren kritischer Bibliotheksarbeit 1988-
2008. Mit Beiträgen von Frauke Mahrt-Thomsen und Maria Kühn-Ludewig.
Nümbrecht: Kirsch Verlag, 2010. (Akribie; 5) 168 S.
ISBN 978-3-933586-68-1, Euro 9,50
Rezensionen: “Zeichen-Setzung als Programm” von Jürgen Babendreier. In :BuB, 2010, H.09, S. 643-644.
“Ethik – ein bisher nur wenig beachtetes Thema in der beruflichen Praxis” von Margret Schild. In: AKMB-news, 2/2010. S. 52-53
Nachkriegsdeutschland – eine sozial-politische Autoiografie
von Norbert Cobabus
Münster: LIT-Verlag 2010. (AT Edition)
ISBN 978-3-897811843, Euro 19,90
(über den Buchhandel bestellen oder bei dem Autor: ncobabus@t-online.de)
Lesen – Der neue Luxus. Wie Bibliotheken ihre NutzerInnen zur Kasse bitten.
Für den Arbeitskreis kritischer BibliothekarInnen – Akribie hrsg. von
Maria Kühn-Ludewig.
Nümbrecht: Kirsch Verlag, 2007. 136 S.
ISBN: 978-3-933586-50-6, Euro 11,50
Beiträge einer Akribie-Veranstaltung am 23. März 2006 im Rahmen des BibliothekarInnentags “Netzwerk Bibliotheken” in Dresden mit ergänzenden Texten aus
Deutschland und EU-Europa.
Rezensionen: “Bibliotheken bitten zur Kasse” von Michael Reisser. In: BuB, 2007, H.06, S. 474-475. – Von Christof Capellaro in der Zeitschrift Libreas, Ausgabe 3/4 2007.
siehe auch: Artikel von Siv Wold-Karlsen: Gratisprinzip oder Bezahlbibliothek?
Gefangene Leser. 20 Jahre Buch- und Medien-Fernleihe für Gefangene und
Patienten. Hrsg. von Helga Römer, Kunst- und Literaturverein für Gefangene e.V. und Akribie.
Nümbrecht: Kirsch Verlag, 2006. 102 S.
ISBN: 978-3-933586-44-5, Euro 9.-
Das Buch wurde aus Anlass des 20jährigen Bestehens der ‘Buch- und Medien-Fernleihe für Gefangene und Patienten’ herausgegeben. Es vermittelt anhand zahlreicher Briefe von gefangenen Lesern, wie notwendig und unersetzlich diese Einrichtung für sie während ihrer oft viele Jahre dauernden Isolation geworden ist und wieviel Information und Motivation für ihr künftiges Leben sie aus der Beschäftigung mit den erwünschten Bücheren ziehen konnten.
Rezensionen: – “Warum ein Buch über eine Bibliothek lesen?” von Julia Ködel. In: Mitteilungen der Humanistischen Union Berlin Nr 194, 2006, S. 25. – Von Jürgen Plieninger in ZfBB 55 (2008), S. 54.
Jiddische Bücher aus Berlin (1918-1936)
von Maria Kühn-Ludewig.
Nümbrecht: Kirsch Verlag, 2006. 235 S.
ISBN: 978-3-933586-45-2, Euro 19,50
In diesem Buch werden rund 300 jiddische Bücher und Broschüren vorgestellt, die nach dem 1. Weltkrieg in Deutschland – vor allem in Berlin – erschienen sind. Dichter und Historiker, Pädagogen und Politiker, Künstler und Wissenschaftler, alle zumeist Männer, haben zwischen zwei politischen Katastrophen damals in Berlin jiddische Texte geschrieben, übersetzt, herausgegeben, illustriert und so die Erfahrung, das Wissen und die Sehnsucht ihrer Zeit authentisch gestaltet.
Rezension von Jürgen Babendreier: Zeichen-Setzung als Programm. Dokumentation der Aktivitäten des Arbeitskreises
kritischer BibliothekarInnen (Akribie), in: BuB 62(2010)09, S. 643-644.
Bürgerrechte und Bibliotheken. Die Aushöhlung des freien Zugangs zu Information und Bildung durch die Ökonomisierung unserer Gesellschaft. Hrsg. von Norbert Cobabus.
Nümbrecht: Kirsch Verlag, 2004. 78 S., mit Illustrationen von Samuel Fleiner; ISBN 978-3-933586-36-4, Euro 9.-
Warum dieses Thema ?
Zugegeben – das von Akribie auf dem 2. Bibliothekskongress 2004 in Leipzig behandelte Thema passt nicht in den derzeitigen Trend, wie dieser nunmehr von den Funktionären
der verschiedenen Bibliotheksverbände und der mit ihnen zusammenarbeitenden Bibliotheksleitungen vorgegeben wird. Das zeigte sich zum einen bereits auf der Eröffnungsveranstaltung des Kongresses, auf der als “Wolf im Schafspelz” ein Vertreter der Wirtschaft, damit der Kapitalseite und somit der von der Ökonomisierung Profitierenden
sprach und seine auf vor allem deren weiteres Wohlergehen ausgerichteten Thesen vortrug. Das zeigt aber auch das von der Bertelsmann Stiftung und der Bundesvereinigung Deutscher
Bibliotheksverbände e.V. (BDB) herausgegebene und auf dem Kongress vorgelegte Strategiekonzept “Bibliothek 2007″2. Denn alle darin enthaltenen Ausführungen über die
notwendige Förderung des Bibliotheks- und Bildungswesens sowie über den freien Zugang zu den Medien gipfeln in einer avisierten Bibliotheks-Entwicklungs-Agentur, deren
Stiftungscharakter so angelegt ist, dass dort selbstverständlich auch Institutionen aus der Wirtschaft vertreten sein sollen.
Risse im Netz. Vom Nutzen starker Regionalbibliotheken
Mit Beiträgen von H. Kowark und L. Syré. Red.: Stephanie Hartmann.
In: Bibliotheken und Informationseinrichtungen. Jülich: Arbeitsgemeinschaft SpezialBibliotheken 2003. S 511-544
Wissenschaftliche Bibliotheken im Generalgouvernement in den Jahren 1939-1945. Ausgewählte Quellendokumente. Bearb: Andrzej Mezynski, Hanna
Laskarzewska. (LTW 2003, 540 S.: Ill.
Deutsche (ca. 150 S.) und polnische Texte jeweils im Original. Euro 42.-
ISBN 8388736353
Bestellungen bitte an:
fibre Verlag, Martinistr. 37, 49080, Osnabrück, Tel: 0541-431838, Fax: 0541-432786, info@fibre-verlag.de oder direkt beim Verlag Wydawnictwo LTW, wyd@ltw.com.pl; www.ltw.com.pl/”>http://www.ltw.com.pl/
Bibliotheksreise nach Warschau und Krakau. Aktuelle Ansichten und Gespräche zur deutsch-polnischen Geschichte. Für Akribie hrsg. von Maria Kühn-Ludewig.
Nümbrecht: Kirsch, 2002. 132 S., 2., durchges. Aufl. 2003. Euro 12.-
ISBN 978-3-933586-15-1;
In den 1990er Jahren war viel die Rede von ‘deutschen Büchern’, die aus polnischen Bibliotheken zurückkehren sollten. Wie BibliothekarInnen in Polen darüber dachten, kam dabei selten vor. Berichte der Reisegruppe, Beiträge der Gastgeber, ergänzende Dokumente und Literaturhinweise.
Rezension von Bodo Zelinsky in “Osteuropa” 2005, Heft 11, S. 137f.
Siehe dazu auch: “Biblioteki Warszawy w Latach 1939-1945″ von Andrzej Mezynski. ISBN 978-83-929227-6-6. S. 42-44 wird auf die jüdischen Bibliotheken eingegangen und Herman Kruk zitiert.
Johannes Pohl (1904-1960), Judaist und Bibliothekar im Dienste Rosenbergs, eine biographische Dokumentation.
Von Maria Kühn-Ludewig.
Hannover: Laurentius 2000. 334 S. (Kleine
historische Reihe, Band 10)
Zu beziehen über Maria Kühn-Ludewig. 89, Rue de l’Ourcq, 75019 Paris.
Euro 20.-
“Das mag in der Theorie richtig sein …” oder was bedeuten ethische Grundsätze in der bibliothekarischen Praxis?
Hrsg. von Norbert Cobabus.
Hannover: Laurentius, 2000. (Laurentius 17, H. 2, S.61-119). 4 €
Zu beziehen über Norbert Cobabus, E-Mail: ncobabus@t-online.de
“People without Places – Die Bibliothek als Fluchtpunkt”.
Hrsg. von Bernd Möller.
Hannover: Laurentius,1999.
Die Publikation entstand in internationaler
Kooperation. Einleitung von Birgit Dankert und einem Originalbeitrag
von Herbert Leuninger (ehem. Sprecher von “Pro Asyl”)
Hannover: Laurentius,1999.
(vergriffen)
Displaced Books. Bücherrückgabe aus zweierlei Sicht
Beiträge und Materialien deutscher Bibliotheken im Zusammenhang von NS-Zeit und Krieg
Hrsg. von Maria Kühn-Ludewig für Akribie.
Hannover: Laurentius, 1999. 2., erw. Aufl. 134 S.
Bibliotheken ohne Staat?
Mit Beiträgen von S. Fischer, S. Zöller, R. Markner. Red.: Raimund Dehmlow.
Hannover: Laurentius, 1998. (Laurentius 15, H. 2, S.73-84)
Sprengung – der letzte Akt? Die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund 1907-1997
Hrsg. von Ursula Müller-Schüßler für Akribie.
Hannover: Laurentius, 1997. 41 S. (Laurentius Flugschriften)
Wo bleibt das Buch? Internet und die Zukunft des Bibliothekswesens
Hrsg. von Raimund Dehmlow und Ragnhild Rabius für Akribie.
Hannover: Laurentius, 1996. 41 S. (Laurentius Flugschriften)
Bibliotheken und Ehrenamt
Hrsg. von Raimund Dehmlow für Akribie.
Hannover: Laurentius, 1996. 29 S. (Laurentius Flugschriften)
Schafft moderne Informationsvermittlung Benutzernähe?
Mit Beiträgen von U. Schulz, D. Rusch-Feja, C. Gülich u. E. Bittner. Red.: Raimund Dehmlow.
Hannover: Laurentius, 1994. (Laurentius 11, H. 2, S.64-78)
Bibliotheksentwicklungsplanung von unten gegen Bibliotheksabwicklungspläne von oben.
Hrsg. von Raimund Dehmlow.
Hannover: Laurentius, 1994. 55 S. (Laurentius Sonderheft)
Bücher und Bibliotheken in Ghettos und Lagern (1933-1945).
Hrsg. von Raimund Dehmlow und Maria Kühn-Ludewig.
Hannover: Laurentius, 1991. 137 S. (Kleine historische
Reihe, Band 3)
Anfrage zum Bezug der Bücher
“zu beziehen über Akribie” -
heißt das jetzt
“beziehen über Kribiblio”?
oder über welche Adresse?
Oder habe ich die Information überlesen?
Mit freundlichen Grüßen,
Annemarie Lopez
Liebe Annemarie,
danke für Deinen Hinweis. Die Angaben zu dem Bezug der Bücher waren unpräzis und veraltet. Ich habe sie korrigiert und ergänzt. Bitte, schau Dir die neuen Anmerkungen an, gleich zu Beginn der Hinweise auf die Akribie-Bücher.
Viele Grüße,
Frauke
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